Berichte & Informationen

Einsatz Friederike

Die Friederike,
wer kennt sie nicht?
Sie hat ein aufbrausendes Wesen und ist nur sehr schwer wieder zu beruhigen. Und da die Friederike auch noch ein äußerst umtriebiges Luder ist, blieben auch die Kameraden der Fw Gilsbach nicht von ihr verschont. Zur heiligen Mittagsstunde wurden erste Hinterlassenschaften ihrer Anwesenheit sichtbar. Wie immer, wenn man nicht dran denkt, gehen die Meldeempfänger los. Die um 12:03 Uhr eingeleitete Alarmierung bewegt so manchen Feuerwehrmann in Richtung Gerätehaus. Zunächst einmal mit einiger Verwirrung. Einige Melder zeigten keinen Einsatzort an, anderen sprachen vom Owerdoorf und wieder andere vom Hennerdoorf. Also fuhr man zunächst ins Hennerdoorf. Hier sollte ein umgestürzter Baum in einem Stromkabel hängen. Nach dem der Energiebetreiber zum Abschalten der Spannung benachrichtigt wurde, ging man ans Absichern der Einsatzstelle. Die Wiebelhäuserstr. wurde in diesem Abschnitt für Mensch und Verkehr gesperrt. Viele Silberstreiflinge und der Einsatzleiter machten sich Gedanken wie man hier Taktisch vorzugehen habe. Während die einen auf den Strommann warteten machten sich andere daran die ausstehenden Einsätze abzuarbeiten. So wurde die L723 Richtung Burbach gesperrt, da es zu gefährlich war die umgestürzten Bäume zu beseitigen. Auch Richtung Wilden lagen Bäume auf der Straße. Diese wurden gemeinsam mit einem Team von StraßenNRW beiseite geräumt. Auch der Einsatz im besagten Grubenwäldchen, wurde erfolgreich beendet. Im Hennerdoorf jedoch wartete man immer noch auf die Freischaltung der Niederspannungsleitung. Als nach über 5h warten immer noch kein Stromabschalter in Sicht war, wurde die Taktik überarbeitet und man begann mit Unterstützung von hochdekorierten Forstmenschen die Gefahr zu beseitigen. Hierbei musste unter größtmöglichem Eigenschutz vorgegangen werden. Und so war nach fast 6 stündigem Ausharren der Kameraden die Gefahr durch den Nadelbaum beseitigt. Spät abends, so hörte man, sollen doch noch Menschen in Arbeitskluft des Energieversorgers gesehen worden sein.

Wir danken allen Gilsbachern, die uns mit Getränken, Plätzchen, Kuchen, Brötchen und Fleischigem versorgt haben. Wir haben uns sehr über die Versorgung gefreut und finden wieder ein Mal mehr, dass wir im richtigen Ort unseren Dienst versehen und ein anerkannter Bestandteil der Dorfgemeinschaft sind. Vielen Dank !!

Eure Fw Gilsbach

Bilder by Elsa




Laternenzug KiTa Gilsbach 2017

Wie jedes Jahr begleitete die Feuerwehr & die Jugendfeuerwehr Gilsbach den Laternenzug der KiTa Gilsbach. Neben den Fackelträgern zur seitlichen Absicherung, dienten unsere Fahrzeuge dazu die Teilnehmer vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu schützen. Die weithin sichtbaren Blaulichter signalisierten den anderen Verkehrsteilnehmer, dass hier besondere Vorsicht und Rücksicht geboten ist. Und so wurden der Laternenzug sicher von der KiTa über die Wilnsdorferstr. und die Würgendorferstr. zum Hofacker begleitet. Hier gaben der Posauenenchor und die Kinder, beim "Nüse-Kurt", gemeinsam traditionelle Lieder des Laternenfestes zum Besten. Anschließend begleitete die Feuerwehr die Teilnehmer durchs "Hännerdoorf" wieder zurück zur KiTa, wo das Laternenfest mit Getränken, Essen und vielen Gesprächen langsam seinen Ausklang fand.

Hochzeit Hinckel

Ostereierschießen

Gemeindejugendfeuerehrspiele 2015

Unter der neuen Leitung errang die Jugendfeuerwehr Gilsbach einen sensationellen zweiten Platz bei den Gemeindejugendfeuerwehrspielen 2015.

Die aktive Wehr & der Förderverein gratulieren zu diesem Erfolg !!!

Ebenso gratulieren wir der Jugendfeuerwehr Niederdresselndorf für ihren Sieg bei den Spielen !!!

Gemeindemeisterschaft im Kleinkaliber- und Luftgewehrschießen 2014

Siegerbilder 2014




Explosion in Gilsbach erschüttert die Feuerwehr

Am frühen Mittwoch Abend explodierte die Batterie der tragbaren Feuerwehrpumpe bei einer Übung nahe dem Friedhof am Ufer des Gilsbach. Die Feuerwehr Gilsbach wollte ihr Können und Wissen bei einer gemeinsamen Übung mit der Jugendfeuerwehr festigen und ausbauen. Dazu sollte eine Langewegestrecke von den Ufern des reißenden Gilsbach über den "Hohlen Weg" hinauf auf die "Königsallee" verlegt werden. Die Herausforderung bestand zum Einen in dem enormen Höhenunterschied den die Pumpen bewältigen mussten und zum Anderen der Zeit bis zum Eintreffen das Wassers an den Strahlrohren, was ja möglichst schnell geschehen soll. Schon beim Starten der Pumpe über den eingebauten Anlasser zeigten sich erste Probleme mit der Batterie. Scheinbar hatte das Laden an der Bordsteckdose des LF 10/6 nicht funktioniert. So zumindest die ersten Gedanken der Gilsbacher Feuerwehrleute. Da die Gilsbacher Wehr ausschließlich aus kräftigen Männern und Frauen besteht, war das weitere Handeln klar. Und nein - sie haben die Pumpe nicht angeschoben ;-) - sondern Diese mit Hilfe der mechanischen seilzugbetätigten Startvorrichtung gestartet. Nach einigen kraftvollen Zügen am Griff der Startvorrichtung sprang dann die Pumpe an. Jedoch die Freude der Löschknechte hielt nicht lange vor. Plötzlich durchbrach eine gewaltige Explosion das zarte Plätschern des Gilsbach. Die Motorabdeckung der Feuerwehrpumpe flog auf und der Betriebsstundenzähler wurde jäh aus seiner Fassung gerissen. Die Batterie zerbarst in viele Einzelteile und verteilte sich in und um die Pumpe. Einer, von zwei, zufällig in der Nähe montierten todesmutigen Luftfilter erlitt hierbei schwerste Verletzungen. Das Überleben des mutigen Luftfilters hängt derzeit noch am seidenen Faden. Der Betriebsstundenzähler hingegen hatte keine Chance und er verstarb noch bevor die ersten Einsatzkräfte ihm zur Hilfe eilen konnten. Einige Jugendfeuerwehrleute, die Nahe der Pumpe standen, blieben zum Glück unverletzt. Ersten unbestätigten Berichten der herbeieilenden Führung am Unglücksort zufolge lassen vermuten, dass die angehenden Blauröcke im Schatten des Feuerwehrfachberaters für Verpflegung gestanden haben müssen. Weitere Erkenntnisse aus der sich stetig ausweitenden Ursachenuntersuchung zeigen, dass so gut wie kein Säureinhalt in der Energiezelle der Pumpe vor der Explosion gewesen sein muss. Fachkräfte aus der Wehr transportierten mit schwerem Gerät die Explosionsreste der Pumpe zum Gerätehaus, wo sofort erste Maßnahmen eingeleitet wurden. Zunächst mussten die restlichen Fragmente der Energieversorgung beseitigt werden. Man erwog zwischenzeitlich auch den ABC-Zug Süd-Siegerland zu alarmieren. Jedoch befürchteten zwei hochdekorierte Mitglieder der Mannschaft die Vollsperrung der L723 für mehre Stunden. Ausgerüstet mit schwerer Schutzkleidung, gingen die Wehrleute ans Werk. Schon nach einer knappen Stunde hatten die Gilsbacher Feuerwehrleute die Lage im Griff. Alle Reste der Explosion waren beseitig und fachgerecht der Entsorgung zugeführt worden. So konnte der Einsatzleiter, Oberbrandmeister Stefan Schönau, nach einigen Stunden des Bangens und Hoffens, die Entwarnung für die Gilsbacher Bürger geben.

Selbst Stunden später, standen die Feuerwehrleute noch unter dem Schock dieses schrecklichen Ereignisses. Ob und wie viele der Feuerwehrleute die Unterstützung des PSU-Teams (Anm. der Redaktion: PSU=Psycho-Soziale-Unterstützung) des Kreises Siegen-Wittgenstein in Anspruch nehmen werden, ist zur Stunde noch nicht bekannt. Der Einsatzleiter war noch einige Stunden nach der Großschadenslage nicht in der Lage eine erste Einschätzung abzugeben. Es stand ebenfalls bei Redaktionsschluss noch nicht fest, wann und ob überhaupt eine kriminaltechnische Untersuchung erfolgen wird. Hierzu gab der Pressesprecher der Kriminalpolizei Siegen ungefragt auch keine Antwort.

Wieder einmal hat sich die Schlagkräftigkeit und der hohe Ausbildungsstand der Gilsbacher Blauröcke ausgezahlt Und somit können die Gilsbacher Bürger auch weiterhin darauf vertrauen, dass IHRE Feuerwehr bestens gewappnet ist zum Retten, Bergen, Löschen und Schützen.

Getreu ihrem Motto: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr"

In diesem Sinne, Gut Wehr Kameraden...

(Der Webmaster) am 3. Juli 2014

Nachtrag vom 09.07.14:

Wie inzwischen bekannt wurde, ist der schwerstverletzte Luftfilter seinen Verletzungen erlegen. Auf eigenen (vorletzten) Wunsch brachte man das Unfallopfer - da er verbeamtet war - in die Privatklink Giebeler. Bis zuletzt hatte das Fach- und Pflegepersonal der Privatklinik alles getan um das Leben des Explosionsopfers zu retten. Neben den Kameraden der Feuerwehr Gilsbach, trauert auch sein langjähriger Weggefährte, der dem Verunglückten viele Jahrzehnte treu zur Seite gestanden hatte. Gemeinsam hatten beide viel durchgemacht und so einige 1000 Kubikmeter Luft gereinigt, bevor man sie einem gierigen unersättlichen Boxer zuführte, der sie dann zusammen mit Kohlenstoffen einsperrte, verbrannte und anschließen wieder ausspuckte. Da der Verstorbene keine bekannten Angehörigen hatte, setzte ihn das Klinikpersonal in aller Stille auf dem Klinikfriedhof bei.




Gemeindemeisterschaft im Kleinkaliber- und Luftgewehrschießen

Am 21.09.2013 nahm die Löschgruppe mit 2 Mannschaften an der Gemeindemeisterschaft im KK und Luftgewehrschießen teil. Hierbei errangen die "Junioren" den Vierten Platz. Bester Schütze war Torsten Hoffmann. Er verfehlte nur knapp den Pokal zum 3.Platz.




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